| Guss der 11. Glocke
für das Zürcher Opernhaus
Am 08. März 2006 ist die
Parsival-Glocke gegossen worden. Es ist die letzte und mit
960 kg auch die Grösste von den 11 Glocken, die für das
Zürcher Opernhaus gefertigt wurden.
Nach der langen Arbeit der Formherstellung, war es nun
endlich so weit:
Die Glockenspeise, eine Legierung aus Kupfer und Zinn, ist
zubereitet. Das flüssige, ca. 1100°C heisse Metall wird in
die im Boden vergrabene Glockenform gegossen. So
faszinierend der Vorgang des Gusses ist, so schnell ist er
auch schon vorbei.
Die Glocke blieb danach noch einige Tage in der Erde, wo Sie
langsam auskühlen konnte. Danach wurde Sie noch geschliffen
und gestimmt. Die Stimmung der Harmonietöne wird in einer
Genauigkeit von 3 Cent ausgeführt (das entspricht drei
Hundertstel der Halbtondifferenz). Nach dem Stimmen der
Glocke stand ihrem ersten grossen Auftritt in der Oper
nichts mehr im Weg.
Im April in der Wagner Oper durfte die Glocke das erste Mal
erklingen. |
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Der Guss der
Parsival-Glocke auf dem
1'000 Kg-Kippofen. |
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